Schluß, Ende, Aus !!!
Das K14 wird am 07.02. den letzten „Friday Night Club“ durchführen !!
Was wollten wir und was haben wir erreicht ?
Wir hatten vor ein paar Jahren `ne tolle Gruppe Jugendlicher, die, musik-technisch begeistert, den Kindern wöchentlich `ne Kinder-Disco gestalteten.

Sie nannten sich „Soundpeoples“ und haben über Jahre einen sehr guten Job gemacht.
Ihrem Wunsch, `ne eigene Jugend-Disco durchzuführen, kamen wir lange Zeit nicht nach.
Schließlich starteten wir vor ca. 5 Jahren die „Friday Night Club“-Serie, mit mäßigem Erfolg!
Wir unterliegen nun mal dem Jugendschutz, deshalb kein harter Alkohol.
Zu vergleichen wären unsere Konditionen am ehesten mit den „Schüler-Partys“, mit dem Unterschied, daß wir statt 12,50 € Eintritt, nur 2,50 € als Spende nahmen (inkl. Garderobe). Die Getränkepreise lagen immer weit unter denen kommerzieller Veranstalter.
Unsere Technik kann allemal mithalten.
Unser Angebot, diese Parties selbst zu gestalten, wurde anfangs gut angenommen (Luisa aus Bernau brachte via facebook über 300 Leute ins Haus).
Super Atmosphäre, Ihr habt selbst organisiert, Eure eigenen Djs gebracht.
Dann wurde es merklich ruhiger, es fanden sich keine Leute mehr, die ihre Party selbst organisieren wollten.
Unser Club macht seitdem mit eigenen Leuten weiter (um die 10 Personen: für Security, Tresen, Music, Garderobe und Eingang), viel Einsatz also für wenig Erfolg!!
Im Dezember letzten Jahres kamen 6 Leute !!!!
Sooo schlecht kann unser Konzept nicht sein, daß Ihr uns so kraß abstraft.
Ihr habt es in der Hand, ab 100 Leuten kommt Stimmung auf, nur 30 verlaufen sich im Riesensaal.
Wenn der eigentliche Grund für Euer Wegbleiben ist, daß Ihr Euch nicht mit Wodka zuschütten könnt, müssen wir kein schlechtes Gewissen haben.
Nochmal, wir haben KEIN kommerzielles Interesse, der Party-Abend soll Euch ´ne Möglichkeit geben, für wenig Geld Spaß zu haben
(Wir bekommen unser Gehalt vom Bezirksamt, immer pünktlich und unabhängig davon, ob wir uns für Euch die Nacht um die Ohren schlagen oder nicht).
Also, am kommenden Freitag wird die letzte Friday Night Club-Party gefeiert.
Bleibt bloß weg, wenn Ihr uns beweisen wollt, daß Ihr Sänftenträger braucht, die Euch zu Hause abholen und gnadenlos bespaßt werden wollt.
Wenn wir falsch liegen und Ihr kapiert, daß es eigentlich Euer Club ist, dann rennt uns am Freitag den Laden ein.
Dieter Karger, K14


29.07.13

Des Einen Leid, des Anderen Freud.....

Unser Beachvolleyballfeld nimmt Gestalt an!!
500 € aus Ehrenamtsmitteln waren das Start-up.
Hart kalkuliert blieb für den Sand gerade Geld für 16 Tonnen.

Wir dachten uns,daß wir den vorhandenen Sand aus dem
großen Buddelkasten weiter verwenden können, ihn nur sieben müßten.
Mal abgesehen davon, daß wir das Ausmaß an Aushub
heftig unterschätzt haben, konnten wir den Sand vom
anderen Aushub nicht sauber trennen.
Jetzt haben wir ein 18 X 10 Meter Rechteck, ca. 40 cm tief und nur das bißchen Sand!!
Dazu einen Riesenberg Aushub, der von Steinen getrennt werden muß,
weil sonst die Entsorgung unbezahlbar wird.
Da werden wir uns etwas einfallen lassen müssen!!

Mich hat sehr gefreut:

  • daß die Jugendlichen so aktiv mitgemacht haben
  • daß uns die Fa. Bode Bautechnik Baumaschinen
    aus Heinersdorf unentgeltlich einen Bagger
    und einen Radlader zur Verfügung
    gestellt hat.
  • und, daß die Anwohnerschaft den Baulärm so tapfer ertragen hat,
    zumal sie bei der Hitze mal
    nicht eben die Fenster schließen konnte.

Unsere Freud ist riesig, wir haben in der Gluthitze eine Menge geschafft,
für das verursachte Leid bitten wir um Nachsicht
(Kinder und Jugendliche, die im K14 Volleyball spielen,
können ja nicht gleichzeitig auf der Piazza "abhängen"

und irgendeinen Unsinn machen)!!

Wir haben uns übrigends viel Mühe gegeben, einen Sommerferienplan mit vielen Ausflügen,
einer Ferienfahrt und vielen Angeboten zu gestalten.
Vielleicht relativiert dieses Bemühen den gelegentlichen von uns verursachten
Lärm etwas.
Mit freundlichen Grüßen,
Dieter Karger
Leiter der Einrichtung


 

 



Beispiel einer Kommunikation zwischen uns und den Anwohnern

Von: KJFE K 14 [mailto:info@kvierzehn.de]
Gesendet: Sonntag, 28. April 2013 00:45
An: '"S. G....."'
Betreff: AW: Veranstaltungen

Hallo Frau G.......,
wenn ich Ihnen erst heute antworte, ist es keinesfalls das Ignorieren Ihrer mails,
sondern der Unterbesetzung geschuldet.
Außerdem haben wir intern auf Ihre Kritik reagiert und Maßnahmen zur Lärmreduzierung getroffen.
Prinzipiell kann ich Ihren Ärger nachvollziehen!
Sie werden sicher keinen Unterschied machen können, ob der Sie belästigende Lärm aus Hausveranstaltungen,
oder aus Vermietungen an Fremde resultiert.
Zum Lärmschutz haben wir bisher folgende Maßnahmen ergriffen:

  • Wir beschneiden die Hecken um das Gelände nicht mehr in der Höhe (bringt zumindest im Sommer etwas).
  • Wir haben am Zaun des Hofeingangs schnellwachsende Büsche gepflanzt (bringt aber auch erst in 3 bis 4 Jahren etwas).
  • Wir spannen eine Plane zwischen Haus und äußerer Treppe, so daß die Besucher im hinteren Gartenbereich rauchen, reden.
  • Wir setzen Ordner am zentralen Eingang ein, der Besucher in den Garten lotst und Ansammlungen vor dem Haus auflöst.

Bei privaten Vermietungen konnten und können wir das nicht immer durchsetzen.
Unser Team hat deshalb beschlossen, private Geburtstagsfeiern an Jugendliche bzw. junge Erwachsene nicht mehr,
oder nur noch stark reduziert, zuzulassen.
Einschränkend gilt dies nicht für schon gebuchte private Vermietungen!
Wir werden aber darauf einwirken, daß auch bei diesen Veranstaltungen Ansammlungen vor dem Haus vermieden werden.

Vor 4 oder 5 Jahren hat die Bürgerinitiative Karow Unterschriften gegen die Jugendlichen gesammelt,
die sich nachts am Outreach-Container am Bedeweg „die Kante gaben“ und/oder auf der Piazza „abfeierten“.

Auf einer Bürgerversammlung, bei der u.a. die Stadträtin Keil und Walter Sablotny vom Jugendamt anwesend waren,
bekamen die Streetworker von Outreach und das K14, unter meiner Leitung, den Auftrag, das Problem zu lösen,
die Jugendlichen an unser Haus zu binden.
Etwas polemisch habe ich damals Wolfgang Horn (Führer der Bürgerinitiative) gefragt, ob er mir zur Seite steht,
wenn wir das Problem gelöst haben, dann aber Ärger mit der direkten Anwohnerschaft haben.
Der Bedeweg ist „befriedet“, die Piazza ebenso!!

Unter den oben beschriebenen Maßnahmen werden wir monatlich einen von unserem Haus veranstalteten „Friday Night Club“ durchführen.
Alle zwei Monate werden wir ein Konzert veranstalten.
Zusammengefaßt: Ab August gibt es abwechselnd eine bzw. zwei hauseigene Veranstaltungen.
Bei Vermietungen werden wir selektiver vorgehen.

Wir sind im Übrigen eine Kinder-und Jugendfreizeiteinrichtung. Der verstärkte Zulauf der Kleineren gibt uns das Feedback,
gute Arbeit zu leisten.
Und die Eltern, gerade auch aus der unmittelbaren Umgebung, wissen ihre Kinder hier gut aufgehoben.
Nun liegt es in der Natur der Sache, daß aus diesen  Kleinen mal ganz Große werden.
Mit eigener (Sub)Kultur, eigenem Weltbild, eigenen Werten. Schwierig zu händeln, aber es sind immer noch ihre Kinder.
Bis 22 haben sie in der Regel alle ihren Weg gefunden. Was aber bis dahin…!?
Wir haben doch die Spaßgesellschaft nicht erfunden!

Es sind gerade unsere Veranstaltungen, auf denen kein Flatrat-Saufen stattfindet,
wir im Gegenteil den Jugendlichen harten Alkohol und Drogen abnehmen!!

Frau G....., ich hoffe, daß Sie meine Antwort, zumindest in Teilen, zufriedenstellt.
Sollten Sie weitere Fragen haben, lade ich Sie gerne auf `nen Kaffee ein,
Sie können sich gerne ganz spontan ein Bild vom Inneren des Hauses und unserer Arbeit machen.
Am 01.06. findet unser jährliches Kinder-und Familienfest statt.

Mit freundlichen Grüßen,

Dieter Karger
Einrichtungsleiter

Von: "S.G...."
Gesendet: Donnerstag, 25. April 2013 09:41
An: info@kvierzehn.de
Betreff: Fw: Veranstaltungen

Sehr geehrte Damen und Herren,
leider habe ich auf meine mail vom 15.04.2013 bis heute keine Antwort von Ihnen erhalten. Zudem war auch am letzten Freitag wieder bis 1.30 Uhr Lärm vor dem Jugendklub! Auch der Jugendklub hat sich an die normalen Bestimmungen zur Einhaltung der Ruhezeiten zu halten.
Mit freundlichen Grüßen
S. G.....

Gesendet: Montag, 15. April 2013 um 10:20 Uhr
Von: "S.G....."
An: info@kvierzehn.de
Betreff: Veranstaltungen
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie bitten, unbedingt darauf zu achten, dass bei den Abendveranstaltungen, die im Jugendklub stattfinden, die nächtlichen Ruhezeiten eingehalten werden. Es kommt leider bei fast jeder Abendveranstaltung vor, dass die Jugendlichen bis spät in die Nacht (teilweise bis 3.00 Uhr morgen, so im letzten Jahr) vor dem Klub stehen und sich lautstark unterhalten. Das ist für alle Anwohner sehr störend. Auch am letzten Freitag war es wieder bis nach Mitternacht extrem laut.
Ich erwarte gern Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
S. G....


Wichtig für alle Eltern von Grundschülern !!

Wegen mangelnder Nachfrage droht ein supertolles Projekt zu scheitern!
Die Wohnungsverwaltung ALLOD sponsert für die Ferienwoche 24.-28.06
eine beträchtliche Summe.
Dafür bieten die "Karower Dachse", "Outreach", der Kulturverein "Phoenix",
der Elternverein der Kita Busoni, eine Malerin
und natürlich der Kinder-und Jugendclub "K-14"
von Montag-Freitag von 10:00-17:00 Uhr ein super Ferienprogramm !!
Neben der Vielfalt der Angebote gibt es täglich ein Mittagessen.
Diese Aktion kostet ALLOD-Mieter pro Kind 5 €,
alle anderen Kinder zahlen immer noch sehr günstige 10 €.
Halten Sie sich bitte vor Augen: Ihr Kind ist die ganze Woche voll versorgt,
ab 10:00 Uhr ein Riesenprogramm mit Auswahlmöglichkeit !!
Nun droht das ganze Ding zu scheitern, weil es bisher nur 12 Anmeldungen bei der ALLOD gab!!
Am Preis kann es unmöglich liegen, offensichtlich ist dieses Angebot
nicht zu den Karower Eltern durchgedrungen !!
Sollten Sie Ihrem Kind den Spaß gönnen, melden Sie sich umgehend bei der ALLOD.
Sprechen Sie unbedingt mit befreundeten Eltern, machen Sie diese Aktion publik!!!

Beitrag des K-14 zum Karower Ferien(S)pass 2013
Mo 24.06.

Eröffnung im K-14
Wasserspiele im Garten,
Kistenklettern,
T-Shirt bedrucken,

Spaghetti Bolognese,
Schokopudding
Di 25.06. Holzwerkstatt,
Fahrradwerkstatt,
Kino mit Popcorn,
Kicker-Turnier
Eierkuchen mit Nutella oder
Apfelmus
Mi 26.06. Holzwerkstatt,
Wir bauen uns ein Schloß,
TT-Turnier
Pizza
zum selber belegen
Do 27.06. Kreativ-Werkstatt,
Kino mit Popcorn,
ab 13:00 Uhr Holzwerkstatt,
Dart-Turnier
Milchreis mit Apfelmus /
Zimt & Zucker
Fr 28.06. Abschlußveranstaltung im K-14,
Grillen im Garten,
Pony-Reiten,
Wave-Board-Disco,
ab 13:00 Uhr Holzwerkstatt
Wurst vom Grill
mit Kartoffel- oder Nudelsalat

Das ist ein sehr,sehr engagiertes Programm,
ermöglicht in dieser Form nur durch den Sponsor ALLOD.
Die anderen Mitstreiter legen sich ebenfalls sehr ins Zeug,
so bietet z.B. die Kita Busonistraße einen Ausflug zu einer Gokart-Bahn an !!

Ich weiß, daß die Anmeldefrist verlängert wurde,
auf jedem Fall ist es ratsam, sich schnell bei der ALLOD zu melden.

Euer kvierzehn-Team


 Beispiel einer Kommunikation zwischen uns und Erziehungsberechtigten
Tanja .....
Hallo...ich betreue zwei Jugendliche, die ins K 14 auf Partys gehen.
Sie sind beide unter 16 Jahre alt und erhalten ein grünes Band. Wie ist das möglich?
Wenn das K14 vom Bezirksamt "betreut" wird sollte so etwas nicht passieren.
Darüber hinaus finde ich es als Sozialpädagogin eh etwas merkwürdig
in einem Jugendclub Alkohol auszuschenken.
Gruß B.....


K-14, Dieter Karger
Hallo Tanja, ich danke dir für Deinen Beitrag.
Ich freue mich, daß Du den von Dir betreuten Kids den Besuch des Friday Night Club gestattest.
Ich bedaure, daß es Deinen Kids gelang, ein grünes Band zu erlangen.
Meine Ordner haben die klare Anweisung, sich das Alter der Gäste belegen zu lassen.
Dies geschieht durch Ausweiskontrolle, wobei auch der Schülerausweis akzeptiert wird.
Kann jemand sein Alter nicht belegen, erhält er automatisch ein rotes Bändchen.
Nun weiß ich aus dem Teenageralter meiner Tochter,
daß sich einige Kids einen 2. Schülerausweis besorgen , und ein gewisses Geschick entwickeln
ihr Alter zu manipulieren. Bei großem Andrang, mit geschickter Ablenkung,
geht eine Manipulation dann schon mal durch.
Bedauerlich, ich nehme Deinen Hinweis ernst. Wir werden den Einlaß verschärfen!

Zum Alkoholausschank: Du müßtest die Situation vor 2/3 Jahren in Karow kennen.
Es gab Bürgeriniativen gegen im Ortskern hart trinkende Jugendliche und
entsprechende Belästigungen der Bürger.
Ich bekam von unserer Stadträtin und nachgeordneten Vorgesetzten den klaren Auftrag,
mich dieses Problems anzunehmen.
Mit dem offensichtlichem Erfolg, das der Ortskern "befriedet" ist und sich die mit uns zusammenarbeitenden
Streetworker von Outreach einen anderen Schwerpunkt suchten.
Liebe Kollegin, ich weiß nicht, wie Du zum Begriff "akzeptierende Sozialarbeit " stehst.
Vor die Wahl gestellt, zuzusehen, wie außerhalb meiner Einrichtung Jugendgruppen hart trinken,
oder initiativ zu werden und die Kids ins Haus zu holen, ist doch die Wahl klar, oder!?
Man bekommt keine 300 Jugendliche Freitagabend zu `ner LIMONADEN-Party zusammen!!
Wir geben Bier, Biermix-Getränke, Sekt und Wein ab, dies ist durch das Jugendschutzgesetz gedeckt.
Am Eingang gibt es Taschenkontrollen, harter Alkohol wird eingezogen.
Wenn es bei 300 Jugendlichen zu keinen Prügelleien kommt,
spricht dies doch eher für einen kontrollierten Umgang der Jugendlichen mit Alkohol.
Ich selber trinke keinen Alkohol, sehe die hart regulierenden schwedischen Behörden
in einer unglücklichen Position, wenn ich auf den Fähren den Alkoholmißbrauch der Schweden registriere.
Solltest Du Bedarf an einer Vertiefung haben, laß es uns tel. machen.
Lieben Gruß,
Dieter Karger
Einrichtungsleiter

Tanja B.
Vielen dank für deine ausführliche Antwort. Ich bin nun etwas beruhigter meine Mädels wieder ins K 14 zu lassen.
Ich würde mich sehr freuen,wenn wir mal telefonieren könnten.
Da wir umgezogen sind hat unsere Einrichtung aktuell keinen Telefonanschluss.

Wir hoffen darauf nach Ostern wieder erreichbar zu sein. Unsere Nummer: 401.....
LG Tanja


Gedankensplitter:

Time
Login
Fotos
Facebook
Statistik
Gesamt: 725589
Gestern: 159
Heute: 208
Online: 5
User Gesamt: 7
Gäste online: 5
User online: 0
Statistik
Diese Seite wurde mit dem W-P CMS Portal (4in1) V.2.43.1 erstellt. Weitere Informationen erhalten Sie auf http://www.web-php.de W-P CMS Portal V2.43.1 (2.43.1) vom: 04.02.2013 - 11:08